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Schnellere gerichtliche Durchsetzung gegen Mietschuldner!

Mietschuldner? Mietrechtsreform 2013 stärkt Vermieter.

Die Mietrechtsreform 2013 hat im Falle von Mietschuldnern zunehmend den Vermieter gestärkt. Während früher der Vermieter einen Mietschuldner kündigen, dann auf Räumung verklagen und in nicht seltenen Fällen zwischen 18 bis 24 Monate nach Eintritt des Mietrückstandes bis auf einen Räumungstitel warten musste, ermöglicht ihm der § 940a, Abs. 3 ZPO der Räumungsantrag durch einstweilige Verfügung, wenn der Mieter im Rahmen der Zahlungs- und Räumungsklage die ggf. beantragte Hinterlegung einer Sicherheitsleistung nicht zahlt. Dieser Verfahrensablauf beschleunigt eine vollstreckbare Räumung auf nur wenige Monate. Der Vermieter muß nun nicht mehr viele Monate darauf warten, bis über seine Räumungsklage entschieden wurde, während die Mietrückstände weiter anwachsen, ohne dass der Mieter die Mietwohnung verlässt.
Zudem bietet das Modell der preiswerteren „Berliner Räumung“, kostengüstiger und schneller an seine Mieträume zu gelangen als früher. Seinerzeit musste der Vermieter für die Räumung einen Gerichtsvollzieher unter Vorlage des Räumungstitels beauftragen. Neben den entstandenen Mietschulden, evtl. Schäden an der Wohnung und Gerichtskosten, kamen sodann auch Gerichtsvollzieherkosten hinzu. Insbesondere beliefen sich diese Transport-, Lagerungs- und Versteigerungskosten schnell auf einige weitere Tausend Euro.
Der neue § 885a ZPO erlaubt den Vermieter, seinen Vollstreckungsauftrag dahingehend zu beschränken, dass der Gerichtsvollzieher lediglich die Wohnung öffnet und eine sogenannte „Besitzeinweisung“ durchführt. Es werden damit alle in der Wohnung vorhandenen Gegenstände mittels Protokoll aufgezählt und bei Ausspruch des Vermieterpfandrechtes an den Vermieter übergeben, ohne sämtliche Möbel abzutransportieren und einzulagern.
Das gerichtliche Räumungsverfahren ist durch diese Novelle effizienter, schneller und kostengünstiger geworden und verhilft dem verlustbehafteten Vermieter, seine Wohnung leichter und schneller er weiteren Vermietbarkeit zuzuführen.
Auch die Möglichkeit der fristlosen Kündigung des Mieters wurde novelliert. Näheres hierzu erfahren Sie hier bei uns in Kürze.
Ersparen Sie sich viel Zeit, Nerven und Geld, indem Sie für Ihr vermietetes Eigentum einen professionellen Hausverwalter einsetzen. Eine professionelle Verwaltung erhöht die Rentabilität Ihrer Immobilie mehr, als Sie es als Laie können. Außerdem haftet er für Schäden, die Ihnen auf Grund seines Fehlverhaltens entstehen. In der Regel amortisieren sich die Verwalterkosten, die im Übrigen auch steuerlich als Werbungskosten gegen Ihre Mieteinnahmen abzugsfähig sind, schnell nach einigen wenigen Monaten.